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Vertikales Axialpumpenlaufrad mit Duplex 2205

2026-03-30


30. März 2026


Das Laufrad der vertikalen Axialpumpe besteht aus Duplexstahl 2205, hauptsächlich um den stark korrosiven Arbeitsbedingungen wie Meerwasser und der chemischen Industrie standzuhalten und die Lebensdauer und Betriebssicherheit der Anlage deutlich zu verbessern.


Vertial Axial Flow Pump Impeller


Warum Duplexstahl 2205 wählen?

Dualphasenstahl 2205 (UNS S32205/EN 1.4462) ist ein zweiphasiger Edelstahl mit austenitischer und ferritischer Struktur. Seine umfassenden Eigenschaften übertreffen die von herkömmlichen Edelstählen wie 304 und 316L deutlich, wodurch er sich besonders für anspruchsvolle Umgebungen eignet.


Ausgezeichnete Korrosionsbeständigkeit: Dank seines hohen Gehalts an Chrom (22%), Molybdän (3%) und Stickstoff ist es in chloridhaltigen Umgebungen wie Meerwasser und in der chemischen Industrie äußerst beständig gegen Lochfraß und Spaltkorrosion und damit dem Werkstoff 316L weit überlegen.


Hohe Festigkeit und Verschleißfestigkeit: Seine Streckgrenze ist doppelt so hoch wie die von gewöhnlichem austenitischem Edelstahl (≥ 450 MPa), was bedeutet, dass das Laufrad dünner konstruiert werden kann und dennoch eine ausgezeichnete Verschleiß- und Korrosionsermüdungsbeständigkeit aufweist.


Ausgezeichnete Beständigkeit gegen Spannungsrisskorrosion: Seine einzigartige Zweiphasen-Mikrostruktur kann Spannungsrisskorrosion durch Chloride wirksam widerstehen, die ein häufiger Ausfallmechanismus von gewöhnlichem Edelstahl in bestimmten Umgebungen ist.

Impeller with Duplex 2205


Fertigungsprozess und Auswahlempfehlungen

Die Laufradstruktur von vertikalen Axialpumpen ist komplex und wird typischerweise durch Präzisionsgussverfahren (wie z. B. Kieselsol-Verlustschaumguss) hergestellt.


Verfahrensvorteile: Präzisionsguss ermöglicht die Herstellung von Gussteilen in nahezu endgültiger Form mit hoher Maßgenauigkeit (bis zu CT5-Niveau) und exzellenter Oberflächengüte (Ra 1,6). Dadurch wird der Bedarf an Nachbearbeitung deutlich reduziert, während gleichzeitig ein gleichmäßiges und dichtes inneres Gefüge des Gussteils gewährleistet wird, was für die Optimierung der Eigenschaften des Werkstoffs 2205 entscheidend ist.


Wichtige Nachbearbeitung: Nach dem Gießen ist eine Lösungsglühung (typischerweise gefolgt von einer schnellen Abkühlung auf 1050–1100 °C) unerlässlich. Dieser Schritt gewährleistet, dass der Werkstoff 2205 das gewünschte 50:50-Austenit-Ferrit-Gefüge erreicht, innere Spannungen abbaut und eine optimale Korrosionsbeständigkeit erzielt.


Auswahlvorschlag:


Für den konventionellen Transport von Meerwasser, chemischen Medien und anderen Arbeitsbedingungen bieten Laufräder aus dem Werkstoff 2205 bereits eine ausgezeichnete Leistung und Lebensdauer bei gleichzeitig hoher Kosteneffizienz.


Bei extremen Arbeitsbedingungen, wie z. B. in der Tiefsee, bei extrem hohen Konzentrationen von Chloridionen oder in stark sauren und alkalischen Umgebungen, sollte der Einsatz des korrosionsbeständigeren Werkstoffs 2507 in Betracht gezogen werden.