Das Pumpengehäuse ist ein entscheidender Bestandteil des Pumpenkörpers. Es nimmt den Druck des Fördermediums auf und gewährleistet einen stabilen Pumpenbetrieb. In industriellen Pumpensystemen beeinflusst das für das Pumpengehäuse gewählte Material unmittelbar Leistung, Lebensdauer und Wartungskosten. Diese Wahl gewinnt in Umgebungen mit hohen Temperaturen, hohem Druck, korrosiven Flüssigkeiten oder abrasiven Medien noch mehr an Bedeutung.
Gängige Werkstoffe für Pumpengehäuse sind Stahlguss, Gusseisen, Kupferlegierungen (wie Bronze), Aluminiumlegierungen und andere. Jeder Werkstoff hat seine eigenen Vorteile und optimalen Anwendungsbereiche.
Hauptmerkmale und Vorteile von Pumpengehäusen aus Stahlguss (Pumpengehäuseguss):
1. Hohe Festigkeit und Zähigkeit.
Pumpengehäuseguss Aus Gussstahl gefertigte Bauteile bieten hervorragende Festigkeit und Zähigkeit. Sie halten hohen Belastungen, hohem Druck und hohen Temperaturen problemlos stand und eignen sich daher ideal für anspruchsvolle Branchen wie die chemische Industrie, die Öl- und Gasindustrie sowie den Bergbau. Im Vergleich zu Gusseisen weist Gussstahl eine höhere Duktilität auf, was Sprödbrüchen vorbeugt.
2. Gute Verschleißfestigkeit.
Bei Dauerbetrieb oder beim Pumpen von Flüssigkeiten mit hoher Geschwindigkeit weisen Pumpengehäusegussteile eine hohe Verschleißfestigkeit auf. Dies reduziert den Materialverlust im Laufe der Zeit und verlängert die Gesamtlebensdauer der Anlage.
3. Vielseitig einsetzbar für ein breites Anwendungsspektrum.
Unser Pumpengehäuse kann aus verschiedenen Legierungen gefertigt werden, um den jeweiligen Betriebsbedingungen gerecht zu werden und eine zuverlässige Leistung von Standardbedingungen bis hin zu hohen Temperaturen (bis zu +425 °C) und niedrigen Temperaturen (bis zu -46 °C) zu gewährleisten.
4. Ausgezeichnete Herstellbarkeit.
Wir fertigen Pumpengehäuse im Natriumsilikat-, Sandguss- und Harzsandgussverfahren. Diese Verfahren ermöglichen die präzise Herstellung komplexer Formen unter Einhaltung enger Toleranzen bei gleichzeitig hoher Effizienz und gleichbleibender Qualität.

Vergleich mit anderen gängigen Pumpengehäusematerialien.
Pumpengehäuseguss (Stahlguss) vs. Kupferlegierungen (z. B. Bronze):
1. Korrosionsbeständigkeit.
Kupferlegierungen bewähren sich in Meerwasser oder stark sauren Umgebungen und werden daher häufig in der Meerwasserentsalzung, der chemischen Verarbeitung und in maritimen Anwendungen eingesetzt. Ihre Festigkeit und Verschleißfestigkeit sind jedoch im Allgemeinen geringer als die von Gussstahl, insbesondere unter hohem Druck oder hohen Temperaturen. Pumpengehäuse halten diesen anspruchsvolleren Bedingungen über längere Zeiträume besser stand.
2. Stärke und Zähigkeit.
Gussstahl ist Kupferlegierungen in Festigkeit und Zähigkeit deutlich überlegen und eignet sich daher ideal für Anwendungen mit hohem Druck und hohen Durchflussmengen. Kupferlegierungen sind oft spröder und stoßen bei anspruchsvollen Anwendungen an ihre Grenzen, wodurch Gussstahl in Branchen wie der Öl-, Gas- und Petrochemieindustrie klare Vorteile bietet.
3. Kosten und Anwendbarkeit.
Kupferlegierungen sind in der Regel teurer und eignen sich am besten für spezielle Anwendungen mit hoher Korrosionsbeständigkeit. Pumpengehäuseguss bietet ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis und ist für ein deutlich breiteres Spektrum industrieller Anwendungen geeignet.
Pumpengehäuseguss (Stahlguss) vs. Aluminiumlegierungen:
1. Gewicht.
Aluminiumlegierungen sind deutlich leichter als Stahlguss, was sie für Anwendungen attraktiv macht, bei denen ein geringes Gerätegewicht wichtig ist, wie beispielsweise bei Leichtbaupumpen oder Systemen für die Luft- und Raumfahrt. Bei hohem Druck oder hohen Temperaturen mangelt es Aluminiumlegierungen jedoch an der erforderlichen Festigkeit und Haltbarkeit – hier sind Pumpengehäuse aus Guss deutlich besser geeignet.
2. Festigkeit und Haltbarkeit.
Aluminiumlegierungen weisen eine geringere Festigkeit als Gussstahl auf und sind in der Regel nicht für hohe Belastungen oder Drücke geeignet. Ihre Eigenschaften verschlechtern sich zudem merklich bei erhöhten Temperaturen. Gussstahl bietet überlegene Festigkeit und Hitzebeständigkeit und gewährleistet somit eine höhere Zuverlässigkeit, wo Zähigkeit entscheidend ist.
Pumpengehäuseguss (Stahlguss) vs. Hochleistungskeramik:
1. Verschleißfestigkeit.
Keramik zeichnet sich durch hohe Härte und extreme Abriebfestigkeit aus, ist aber aufgrund ihrer Sprödigkeit anfällig für Risse unter Stoß- oder Vibrationseinwirkung. Pumpengehäuse aus Guss bieten einen besseren Kompromiss: Sie gewährleisten hohe Verschleißfestigkeit und sind auch unter harten, realen Bedingungen langlebig.
2. Stärke und Zähigkeit.
Hochleistungskeramiken bieten zwar eine hohe Härte, aber eine geringe Zähigkeit – sie brechen leicht unter Druck oder Stoßbelastung.Pumpengehäuseguss bietet eine höhere Druckfestigkeit und gute Duktilität und gewährleistet so langfristige Zuverlässigkeit in komplexen oder variablen Betriebsumgebungen.

Als spezialisiertes Unternehmen für Stahlguss und -bearbeitung wählen wir das richtige Pumpengehäusematerial basierend auf Ihrer konkreten Anwendung, den Betriebsbedingungen und Ihren Anforderungen aus:
Hochtemperaturanwendungen: Legierte Stähle wie ASTM A217 WC6 oder WC9 für Oxidationsbeständigkeit und Hitzebeständigkeit.
Anwendungen bei niedrigen Temperaturen: Für zuverlässige Leistung bei kalten Bedingungen eignen sich Stähle wie ASTM A352 LCB oder LCC, die für niedrige Temperaturen geeignet sind.
Standard-/Allgemeine Anwendungen: Kohlenstoffstähle wie ASTM A216 WCB oder WCC erfüllen die Anforderungen der meisten Branchen effektiv.
Dieser Ansatz gewährleistet die optimale Balance zwischen Leistung, Langlebigkeit und Kosten für Ihre spezifischen Bedürfnisse.

