Die Holzform für Pumpengehäuse (allgemein als Holzform bezeichnet) ist ein Verfahrensgerät beim Sandguss, mit dem Sandformen und Kerne für Pumpengehäuse hergestellt werden. Sie formt das Metall nicht direkt, sondern erzeugt einen Hohlraum durch Befüllen, Verdichten und Entfernen des Sandes. Anschließend wird die Form verschlossen und das Gussteil ausgegossen.
1. Kernkomponenten von Formen
Die Pumpenkörperkonstruktion ist typischerweise komplex (mit Strömungskanälen, Spiralgehäusen, Flanschen und inneren Hohlräumen). Ein vollständiger Satz Holzformen umfasst im Allgemeinen:
Äußere Form (Modell): Dient zur Herstellung der äußeren Kontur und Form des Pumpenkörpers. Sie ist häufig als zweiteilige Form (z. B. obere und untere Hälfte) ausgeführt und erfordert eine präzise Auslegung der Trennlinie und des Entformungswinkels.
Kernkasten: Dient zur Herstellung von Sandkernen, um interne Strömungskanäle, Bohrungen oder komplexe Spiralgehäuse im Pumpengehäuse zu formen. Die Holzform des Pumpengehäuses wird oft mit mehreren Kernkästen unterschiedlicher Form geliefert.
Gleitkern und Kernkopf: Der abnehmbare Teil (Gleitkern) an der Außenform dient zur Bildung von Seitenhohlräumen oder Flanschen; der Kernkopf dient zur Positionierung des Sandkerns und zum Abführen von Gasen.
2. Materialien und wichtige Fertigungspunkte
Materialauswahl: Bevorzugt werden Hölzer mit gerader Maserung, geringer Verformung und guter Verarbeitbarkeit, wie z. B. Kiefernholz (z. B. aus dem Nordosten der USA), Rotkiefernholz, Ginkgoholz oder mehrschichtiges Sperrholz. Der Feuchtigkeitsgehalt des Holzes sollte üblicherweise zwischen 8 % und 12 % liegen, um Verformungen in späteren Arbeitsphasen zu vermeiden.
Maßausgleich: Holzmodelle können nicht im Maßstab 1:1 gemäß den Teilezeichnungen gefertigt werden. Es müssen Gussschwindungszuschläge (typischerweise 1 % bis 1,2 % für Gusseisen und ca. 1,5 % bis 2 % für Stahlguss) sowie Bearbeitungszuschläge berücksichtigt werden.
Verfahren: Moderne Holzformen basieren hauptsächlich auf den 3D-Daten von Gussteilen. Komplexe, gekrümmte Oberflächen (wie z. B. spiralförmige Gehäusekanäle) werden mithilfe von CNC-Holzbearbeitungsmaschinen gefräst. Anschließend werden die Formen von Hand zusammengebaut, poliert und abschließend lackiert oder gewachst, um sie vor Feuchtigkeit zu schützen und die Entformung zu erleichtern.
3. Anwendbare Szenarien und Standards
Anwendungsbereich: Einzel- oder Kleinserienfertigung sowie große, komplex strukturierte Pumpengehäuse (z. B. große Kreiselpumpengehäuse). Kostengünstig, kurze Zykluszeiten, jedoch geringere Haltbarkeit als Metallformen.
Norm: Fertigung und Abnahme beziehen sich im Allgemeinen auf die Norm JB/T 7699-2022 „Technische Spezifikationen für Holzmodelle und Kernkästen für den Guss“, die die Klassifizierung, Maßtoleranzen, Oberflächenrauheit und strukturellen Anforderungen für Holzmodelle festlegt.

